Pagespeed Optimierung – Wie Sie Ihre Ladezeiten verbessern!

Pagespeed

Es ist mittlerweile bekannt, dass Google immer mehr Wert auf Nutzerfreundlichkeit legt. Aus diesem Grund spielen die Ladezeiten einer Website heutzutage eine große Rolle. Extrem lange Ladezeiten schrecken nämlich nicht nur den Google-Crawler ab, sondern führen auch zu hohen Absprungraten durch genervte Nutzer. Dies wiederum kann zu einem Rankingabfall bei Google führen. In diesem Artikel möchten wir uns deshalb mit den Ladezeiten einer Website beschäftigen und Ihnen Maßnahmen aufzeigen, mit denen Sie Ihren Pagespeed erkennen und verbessern können.

Analyse mit Google PageSpeed Insights
Zuallererst gilt es zu ermitteln, wie schnell die gewünschte Website überhaupt ist und welches Optimierungspotenzial vorliegt. Unserer Meinung nach eignet sich dafür das Google eigene Tool „PageSpeed Insights“ am besten. Die gewünschte Website wird zunächst analysiert und anschließend wird ein Wert von 1 bis 100 ausgegeben, der das Optimierungspotenzial darstellt. Aus unseren Erfahrungen kann man mit einem Wert ab 70 zufrieden sein. Bei einem schlechteren Wert empfehlen wir Ihnen jedoch eine Optimierung der Ladezeit.

Bilder komprimieren
Häufig werden unbearbeitete Bilder mit einer sehr hohen Pixelanzahl und Dateigröße auf die Website geladen. Dadurch wird die Ladezeit jedoch erheblich verlangsamt. Versuchen Sie also, Ihre Bilder möglichst klein zu halten. Verringern Sie dazu die Pixelanzahl der Bilder und nutzen Sie Tools, um die Bilder zu komprimieren.

Komprimieren von PNG-Bildern
Komprimieren von JPG-Bildern

HTTP Requests reduzieren
Das HTTP (Hypertext Transfer Protocol) wird verwendet, um Daten vom Webserver zum Browser zu übertragen, wenn eine Website aufgerufen wird. Jede einzelne Datei (Javascripte, CSS-Dateien, Bilder), die bei einem Aufruf geladen werden muss, wird zunächst angefragt und geladen. Dieser Vorgang nennt sich HTTP-Request. Umso mehr Daten nun angefragt und geladen werden müssen, desto langsamer ist der eigentliche Pagespeed. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass die HTTP-Requests auf ein Minimum reduziert werden. Mit dem sogenannten Chrome Inspector können Sie herausfinden, wie viele HTTP-Requests Ihre Website benötigt, um geladen zu werden. Öffnen Sie dazu in Ihrem Chrome-Browser einfach die gewünschte Seite, machen Sie einen Rechtsklick und klicken Sie auf das Feld „Element untersuchen“. Es öffnet sich ein Fenster im unteren Bereich. Klicken Sie nun auf den Reiter „Network“ und laden Sie die Website neu. Nun erscheinen Ihnen alle Requests, die Ihre Website aufweist.

http requests

Quellcode reduzieren
Eine effektive Maßnahme zur Optimierung der Ladezeiten ist das Reduzieren des Quellcodes. Dies können Sie am besten erreichen, indem Sie CSS- und Javascript-Dateien auslagern und komprimieren. Es ist also sinnvoll, CSS-Styles in eine Datei zusammenzufassen, um damit die Anzahl der HTTP-Requests zu verringern. Noch wichtiger ist es, die CSS-Styles und Scripte zu komprimieren. Ob mit HTML-Editoren oder mit Online-Tools, die Kompression der Dateien sollte nicht vergessen werden.

Javascript komprimieren
CSS komprimieren

Wichtige Inhalte zuerst
Wenn eine Seite geladen wird, dann wird der Quellcode von oben nach unten gelesen. Dementsprechend sollten die wichtigsten Elemente oben stehen. Wir empfehlen Ihnen, wichtigen Content wie redaktionelle Inhalte an erster Stelle zu legen und Scripte und Styles, die nur zur „Verschönerung“ dienen, am Schluss zu laden.

Browsercaching aktivieren
Mithilfe des Browsercachings kann die Ladezeit für wiederkehrende Besucher deutlich reduziert werden. Ruft der Nutzer die Website auf, so kann der Webbrowser die Website aus den bestehenden Daten (Cache) laden, die beim ersten Besuch angelegt wurden, wodurch eine deutlich schnellere Ladezeit entsteht. Die Website liegt quasi fertig geladen im Browser bereit. Nach einer bestimmten Zeit wird der Cache automatisch geleert, sodass mögliche Änderungen auf der Website auch von wiederkehrenden Benutzern gesehen werden können. Dabei können Sie selbst entscheiden, wie oft dies geschehen soll. Wenn Sie zum Beispiel auf Ihrer Website häufig die Inhalte wechseln, empfiehlt sich eher eine Kurze Cache-Lebensdauer (eine Stunde). Wenn auf Ihrer Website nur selten etwas verändert wird, können Sie die Caches auch nur einmal die Woche automatisch leeren lassen.

Wir hoffen, dass Ihnen der Artikel gefallen hat. Schreiben Sie uns gerne, wenn Sie noch offene Fragen haben.

Ihr Lichtflut.Medien-Team
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